Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)

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26 Jan 2018 21:30 - 11 Aug 2020 17:24 #143035 von BinKino
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
WIE BITTE ??? :angry: :angry: :huh:

www.heise.de/newsticker/meldung/Tiervers...-fuer-Diesel-Abgastests-ein-3952376.html

heise.de schrieb: Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein
26.01.2018 17:36 Uhr Martin Fischer
Tierversuche: VW, BMW und Daimler missbrauchen Affen für Diesel-Abgastests

Zehn Makakenaffen mussten in luftdichten Kabinen Abgase eines Diesel-Volkswagen einatmen. Die von VW, BMW und Daimler finanzierte Studie sollte zeigen: die Diesel-Motoren arbeiten sauberer als zuvor. Doch das Fahrzeug war manipuliert.
...


DA FLIEGT MIR GERADE DER ZAUN WEG !!!

Das ganze Pack raus in die Wüste, großes Zelt, anketten, und von allen 4 Seiten blasen Army-Trucks ihren Dreck rein, bis diese Brut des geistig verarmten Wahnsinns elendig verreckt ist!

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26 Jan 2018 23:41 - 26 Jan 2018 23:42 #143037 von TwizyDi
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Es ist nicht zu fassen,
es ist besser ich "akklimatisiere" mich erst bevor ich weiter schreibe,
sonst gebe ich noch wer weiß was von mir :angry:

Naja, neulich wieder in der Werbung eines Supermarktes, ein ganzes Hähnchen von Wiesenhof für unter drei Euro, ich könnte kotzen :sick:
Der Respekt vor Lebewesen jeglicher Art ist gleich null, Hauptsache die Kasse klingelt :confused:

Schöne Grüße aus dem Siegerland
Dirk
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27 Jan 2018 12:18 #143051 von dingdong
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Es liegt an uns selbst. Trotz Dieselskandal riesige Umsätze!
Dem Normalo ist in der Zwischenzeit alles scheiß egal. Der orientiert sich an unserer Regierungsriege.
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28 Jan 2018 12:02 #143124 von Pfälzer68
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Hi.

Ob die Quelle was taugt sei mal dahingestellt.. aber ansonsten...
Überlegung war Menschenversuch

Hätte ja gerade für deutsche Firmen ein historisches "Gschmäckle"

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28 Jan 2018 22:43 #143189 von dexter
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)

Erst habe man sich bei VW gar überlegt, die Versuche an Menschen durchzuführen.


…dann ist man aber gleich zur Markteinführung übergegangen. Großangelegte Feldversuche bringen bessere Daten, außerdem muss man dabei die Versuchspersonen nicht bezahlen, sondern die zahlen selbst für die Teilnahme.

Michael

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28 Jan 2018 23:42 #143196 von klausz
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Dafür könnte es in den USA nochmals teurer werden.

==

'Der große Irrtum vom Ende des Dieselskandals
Von Nikolaus Doll, Philipp Vetter | Stand: 18:09 Uhr | Lesedauer: 9 Minuten
VW hat die Wirkung von Dieselabgasen an Affen testen lassen. Das ist nicht nur katastrophal fürs Image des Konzerns. Es erhöht auch die Wahrscheinlichkeit, dass VW noch deutlich mehr Schadenersatz zahlen muss.
..
„Die meisten meiner Klienten verlangen in ihren Klagen 450.000 Dollar“, sagt Melkersen. Allerdings könne im Prozess selbst dann auch noch eine etwas niedrigere Summe gefordert werden.

Im schlimmsten Fall würde VW so noch einmal Zahlungen von über einer Milliarde Dollar drohen, wenn alle 3000 Kläger einen so hohen Betrag zugesprochen bekämen. Doch noch deutlich bedrohlicher sind die Enthüllungen, die noch in den Millionen Dokumenten schlummern und von den Anwälten ausgegraben werden, um die Geschworenen gegen VW aufzubringen.'

www.welt.de/wirtschaft/article172940396/...-Irrtum-vom-Ende-des-Dieselskandals.html

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29 Jan 2018 07:24 #143205 von klausz
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
‚Autolobby testete Abgase offenbar auch an Menschen - 29.01.2018-03:56

Der Auspuff eines VW Tiguan: Offenbar haben Autoforscher Abgase nicht nur an Affen, sondern auch an Menschen getestet.

VW hat sich unterdessen für Abgasversuche an Tieren entschuldigt. Niedersachsens Wirtschaftsminister nennt diese unentschuldbar. Der VW-Betriebsratschef fordert Aufklärung und Konsequenzen.

Der wegen Versuchen an Affen in die Kritik geratene Auto-Forschungsverband hat einem Zeitungsbericht zufolge auch einen umstrittenen Versuch mit Menschen finanziert. Die „Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor“ (EUGT) habe ein Experiment gefördert, bei dem sich Probanden dem Reizgas Stickstoffdioxid ausgesetzt hätten, berichtet die „Stuttgarter Zeitung“.

Autoabgase gelten als wichtigste Quelle für das Gas. Bei der 2016 veröffentlichten Studie hätten an einem Institut des Uniklinikums Aachen 25 junge, gesunde Personen über mehrere Stunden das Gas in unterschiedlichen Konzentrationen eingeatmet und seien anschließend untersucht worden. Nach Einschätzung der EUGT habe die Studie ergeben, dass keine Wirkung festgestellt werden konnte, hieß es weiter. Zur EUGT hatten sich Volkswagen, Daimler, BMW und Bosch zusammengeschlossen. Die Vereinigung wurde im Sommer 2017 aufgelöst. Sie war zuletzt wegen eines Abgas-Experiments mit Affen in den Vereinigten Staaten in die Kritik geraten.
..‘

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehm...-offenbar-auch-an-menschen-15422122.html

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29 Jan 2018 16:29 - 11 Aug 2020 17:23 #143251 von BinKino
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Waschtag.

www.heise.de/newsticker/meldung/Abgas-Te...-auch-Versuche-mit-Menschen-3952872.html

heise.de schrieb: Abgas-Test: Auto-Industrie bezahlte angeblich auch Versuche mit Menschen
29.01.2018 09:21 Uhr Andreas Wilkens

Nicht nur Affen wurden experimentell Abgasen ausgesetzt, im Universitätsklinikum Aachen soll es auch Inhalationstests mit Menschen gegeben haben.

Mit Geld der Autolobby wurden offenbar nicht nur Abgastests an Tieren durchgeführt, sondern auch an Menschen. Der Auto-Forschungsverband "Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor" (EUGT) habe ein Experiment gefördert, bei dem sich Probanden dem Reizgas Stickstoffdioxid (NO2) ausgesetzt hätten, berichtet die Stuttgarter Zeitung.
...



Man muss den "Bild"-Anteil bei heise.de bedenken...

www.sueddeutsche.de/wirtschaft/auto-lobb...n-wurden-abgastests-ausgesetzt-1.3843804
Ist da wieder einmal etwas ausführlicher.

sueddeutsche.de schrieb: 28. Januar 2018, 23:41 Uhr
Auto-Lobby Auch Menschen wurden Abgastests ausgesetzt
Die Abgasversuche wurden auch an Menschen durchgeführt.

Von Hanno Charisius, Stefanie Dodt, Max Hägler und Klaus Ott

Es ist nun schon das dritte Jahr der Abgasaffäre, und es kommt immer schlimmer für Volkswagen und nun auch für die anderen deutschen Autokonzerne BMW und Daimler. Die von den drei Herstellern 2007 zusammen mit Bosch gegründete Europäische Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT) hat nicht nur, wie Ende vergangener Woche durch die New York Times bekannt wurde, Abgastests mit Affen vorgenommen. Sondern darüber hinaus auch mit Menschen. ...


Dabei finden diese "Menschenversuche" doch schon die ganze Zeit auf breiter unfreiwilliger Basis - in der Öffentlichkeit statt.

VW hat zwar schon seinen Ruf aus anderen Gründen weg, warum ich zwar einige ältere Fahrzeuge gerne sehe, aber einen großen Bogen um die Marke mache.
Aber warum hämmert man scheinbar primär nur auf "VW" herum; steht da doch der große Konzern dahinter (VW, Audi, Porsche, Skoda, Seat, ..) und was ist mit den anderen Autobauern? Bei denen kommen nur bunte Blümchen ausm Endrohr? Wenn ich auch Ford-Freak bin - deren Franzosen-Diesel (war mal Peogeot, was ists heute?) sind auch nicht die "saubersten" - oder BMW, Opel (sieht man doch, was da für Wolken hinten heraus ballern) ...


Aber es ist schon interessant, wie das die letzten Jahre alles auf einmal durch die Medien getrieben wird.
Die Medien peitschen auch nur durch die Presse, was denen Aufmerksamkeit schenkt. Heute mehr, denn je. Denn im Netz geht es nur um die Klicks.
Was ist es in ein paar Wochen?


Man sollte diese "KZ-like Firmen" dicht machen. Punkt. Aus. Ende.
"Recht" kann man also doch erkaufen.

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30 Jan 2018 14:10 #143351 von klausz
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Vielleicht ist der Wissman bald seinen Job los. Dann geht es auch nicht mehr so einfach bei der Staatsratsvorsitzenden und der Umgehung der Volkskammer.

Vielleicht gibt es dann auch eine bessere Lobbyüberwachung im EU Parlament wo über 200 MEPs auf der George Soros Liste (soroskoopbrussels.pdf - legacy.gscdn.nl/archives/images/soroskooptbrussel.pdf ) sind. Das ist zwar ein andere Thema aber zeigt wie politisch korrupt es im EU Parlament vermutlich zugeht.

=====

'Tests an Affen zerstören endgültig Allianz der Autobauer

Philipp Vetter - Stand: 13:35 Uhr
Ein von Autokonzernen finanzierter Verein hat Abgas-Versuche nicht nur mit Affen, sondern offenbar auch mit Menschen unterstützt. WELT-Wirtschaftsredakteur Nikolaus Doll äußert sich zum Thema.

Die Stärke der deutschen Automobilindustrie war neben ihrer technischen Überlegenheit bei aller Rivalität auch ihre Geschlossenheit. Es gibt kaum eine Entscheidung in Berlin und Brüssel, die die Branche berührt, auf die der Verband der Deutschen Automobilindustrie (VDA) nicht mehr oder weniger erfolgreich Einfluss genommen hat.

Doch je länger die Dieselkrise andauert, desto größer werden die Risse, die durch das Bündnis gehen. Der Skandal um die Versuche mit Affen und Tests, bei denen auch Menschen gezielt hohe Dosen Stickoxid einatmeten, zeigt, dass nun jeder Hersteller für sich selber kämpft. Und er macht auch klar, dass es mit der lange geübten Einigkeit endgültig vorbei ist.

Die Autobauer versuchen nun mit ganz unterschiedlichen Taktiken, die neuerliche Krise in den Griff zu bekommen. Volkswagen gelobt Besserung und verspricht Aufklärung. Daimler distanziert sich generell von den Tierversuchen und verweist darauf, dass in dem US-Labor in New Mexico ein VW Beetle und kein Mercedes zum Einsatz gekommen sei. BMW gibt erstmals zu, zwar von den Affenversuchen gewusst zu haben, erklärt aber, Volkswagen sei federführend gewesen. Und bei Bosch gibt man sich völlig ahnungslos. Die Versuche an Affen und mit Menschen seien ohne Kenntnis des Zulieferkonzerns vorgenommen worden.
..
Auch Menschen sollen für Tests Stickstoffdioxide eingeatmet haben
Für eine Studie haben offenbar 25 Probanden Stickstoffdioxide einatmen müssen, jeweils drei Stunden lang, einmal pro Woche, in Aachen – finanziert von Daimler, BMW und VW.
..
Die EUGT war es auch, die die Tests mit Affen im Lovelace Respiratory Research Institute (LRRI) in Auftrag gab, ein VW-Manager war für den Versuchs-Beetle persönlich in Albuquerque vor Ort. „Es ist aber nicht so, dass das alles von Volkswagen im Alleingang durchgezogen wurde“, sagt dazu ein VW-Manager.

Es habe sich um eine Forschungsgemeinschaft gehandelt, Schwerpunkt auf: Gemeinschaft. Alle drei Autobauer wären an der EUGT beteiligt gewesen. Aus den Unterlagen der inzwischen aufgelösten Gemeinschaft geht hervor, dass alle Autobauer einen Vertreter in den Vorstand geschickt hatten.

VW hat die EUGT maßgeblich finanziert

Bei BMW gibt man erstmals auch zu, über die Versuche in Albuquerque informiert gewesen zu sein. „Man wusste im Konzern über die Tests mit Affen. Was man uns nun vorwerfen kann, ist, dass wir zu spät die Bremse gezogen haben“, sagt ein Sprecher.

Dennoch: Beim Rest der Mitglieder, zu denen auch die Flughafengesellschaft Fraport gehörte, herrscht Einigkeit, dass Volkswagen der führende Kopf bei den Versuchsreihen war. „Das geht schon aus den Beteiligungsverhältnissen hervor“, sagt ein Automanager.

Volkswagen habe 50 Prozent der Kosten der EUGT übernommen, BMW und Daimler zuletzt je 25 Prozent. Die Auflösung der EUGT im Sommer 2017, angeblich mangels brauchbarer Ergebnisse, war durch den Austritt von Volkswagen losgetreten worden. BMW und Daimler überlegten damals noch eine Zeit, welche Zukunft die Rumpfgemeinschaft haben könnte.

Volkswagen bleibt nun nichts anderes übrig, als sich – wieder einmal – reuig zu zeigen und Besserung zu geloben. „Und im Zuge der Aufarbeitung der Vergangenheit sind in den vergangenen Tagen Details ans Licht gekommen, die auch mich fassungslos machen“, sagte VW-Chef Matthias Müller beim Neujahrsempfang des Konzerns in Brüssel. „Die damals von der EUGT in den USA praktizierten Methoden waren falsch, sie waren unethisch und abstoßend. Mit Interessensvertretung oder wissenschaftlicher Aufklärung hatte das nichts, gar nichts zu tun. Mir tut es leid, dass Volkswagen als einer der Träger der EUGT an diesen Vorgängen beteiligt war.“
..
Müller sagte, er entschuldige sich „aufrichtig für das Fehlverhalten und die Fehleinschätzung derjenigen bei uns, die damit zu tun hatten. Mir zeigt das auch, dass wir uns in unserem Unternehmen und als Industrie noch ernsthafter und sensibler mit ethischen Fragen auseinandersetzen müssen“, sagte der VW-Chef. „Es gibt Dinge, die tut man schlicht nicht. Punkt. Auch deshalb sind wir dabei, die Arbeit der ehemaligen EUGT im Detail zu untersuchen und alle nötigen Konsequenzen daraus zu ziehen“, so Müller. Eine erste ist es, den Cheflobbyisten des Konzerns zu entlassen. Thomas Steg, der Leiter der Konzern-Außenbeziehungen habe die Verantwortung für die Tierversuche übernommen. Er wurde am Dienstag von seinen Aufgaben entbunden und beurlaubt.

Bei Bosch dagegen gibt man sich nicht nur ahnungslos, sondern sieht sich durch die Tests auch noch als Geschädigten. „Ich bin genauso entsetzt wie Sie alle“, sagte der Vorsitzende der Bosch-Geschäftsführung, Volkmar Denner. „In der jetzigen Diskussion über den Diesel und beim Versuch einer Versachlichung der Diskussion bedeutet das wieder einen Rückschlag.“

Bosch: „Wir waren mit dem Fortgang der Forschungen unzufrieden“

Denner gab zu, dass Bosch 2007 zusammen mit VW, Daimler und BMW zu den Gründungsmitgliedern der Forschungseinrichtung EUGT gehörte.
..
Wissmann verwies darauf, dass die Branche ihren weltweit guten Ruf schützen müsse, und sagte: „Um dieser Verantwortung gerecht zu werden, müssen wir uns kritischen Fragen offener stellen und mehr Selbstreflexion üben.“ Zwar versuchte der Verband eilig, die Äußerung wieder einzufangen. Aber zu spät, die angegangenen Autobauer tobten. Hinter verschlossenen Türen. Halb verdeckt gegenüber Journalisten: „Der VDA und sein Präsident sollten sich zurückhalten. Das Krisenmanagement in der Dieselkrise ist unterirdisch. Und schließlich auch öffentlich. „Ich bin überrascht von der Stellungnahme von Herrn Wissmann. Weiter möchte ich das nicht kommentieren“, sagte Daimler-Chef Dieter Zetsche kurz darauf pikiert.

Wenig später gab es Spekulationen über eine vorzeitige Ablösung Wissmanns, die schnell vom VDA wieder eingefangen wurden. Ob der Bruch tatsächlich völlig geheilt ist, wird sich in diesem Jahr zeigen. Wissmanns Amtszeit läuft noch bis November 2018. Um weiter Salz in die Wunde zu streuen, wurde in der Branche schon mal ein möglicher Nachfolger genannt, der vorzeitig übernehmen könnte: der ehemalige Deutschland-Chef von Ford, Bernhard Mattes.

www.welt.de/wirtschaft/article173001891/...en-endgueltig-Allianz-der-Autobauer.html

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30 Jan 2018 16:47 #143378 von klausz
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Wissman ist weg. Bernhard Mattes (ehemals Ford) übernimmt.
Ein umdenken ist wohl eher unwahrscheinlich.

Um die Macht der Lobbyisten einzuschränken wären Volksentscheide am besten.

===

'NEUER VDA-PRÄSIDENT : Dieser Mann vertritt jetzt die deutsche Autolobby

Martin Gropp vor 3 Stunden

An der Spitze des Verbandes der Automobilindustrie (VDA) gibt es einen Wachwechsel: Bernhard Mattes, der ehemalige Chef der deutschen Ford-Werke GmbH, folgt im Frühjahr auf den derzeitigen VDA-Präsidenten Matthias Wissmann. Wie der Verband am Dienstag mitteilte, werde Mattes sein Amt zum 1. März antreten. Der Vorstand des VDA habe Mattes einstimmig gewählt, hieß es weiter.

Das Gremium besteht aus den Vorstandsvorsitzenden der in Deutschland produzierenden Autohersteller sowie aus den Chefs großer Zulieferer wie Bosch, Continental oder ZF Friedrichshafen. Unter anderem sitzen der BMW-Vorstandsvorsitzende Harald Krüger, der Volkswagen-Chef Matthias Müller sowie der Daimler-Vorstandsvorsitzende Dieter Zetsche im Vorstand. Zetsche ist zugleich einer von drei Vizepräsidenten des VDA. „Wir freuen uns, mit Bernhard Mattes einen ausgewiesenen Kenner der Automobilindustrie gewonnen zu haben“, ließ sich Zetsche zitieren. „Durch seine langjährige Erfahrung und internationalen Kontakte bringt er hervorragende Voraussetzungen mit, um die Arbeit des VDA erfolgreich fortzusetzen und unsere Branche überzeugend zu vertreten.“
..'


www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehm...-wird-neuer-vda-praesident-15424133.html

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30 Jan 2018 23:21 #143441 von dexter
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Also, Wissmann wurde geschasst weil er es gewagt hat, in Bezug auf die AI das Wort "Verantwortung" in den Mund zu nehmen.

Was sagt uns das dann wohl über seinen Nachfolger und die weiteren Pläne der AI?

Michael

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31 Jan 2018 21:11 - 31 Jan 2018 21:12 #143515 von Akku61
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Und es wird immer schlimmer :huh: :dry:

Neuer Skandal: Autohersteller führten jahrzehntelang Elchtests durch!
www.der-postillon.com/2018/01/elchtest.html

Außerdem:
VW, Daimler und BMW geben zu: Stuttgart ist nur ein gigantisches Abgas-Experiment!
www.der-postillon.com/2018/01/stuttgart-experiment.html

Viele Grüße, Andreas
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31 Jan 2018 21:25 #143517 von twizand
Tierversuche: VW, BMW und Daimler setzten Affen für Diesel-Abgastests ein (2014)
Bezüglich Feinstaub.
Da gibt es ne tolle Initiative: feinstaubsensor für wenig Geld ( 30-50€) selber bauen. luftdaten.info
Ich hab auch einen. Die Daten werden visualisiert im Netz.
Ziel ist es, die Luftverschmutzung vom Bürger zu messen an möglichst vielen Messstellen.
Jeder kann mitmachen. In Freiburg gibts glaub nur 2 offizielle amtliche Messungen.
Schaut euch das mal an.

Ich hab den Twizy gern. --> Energy: Schönauer Stromrebellen
EZ: 04/2012
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01 Feb 2018 01:15 #143524 von klausz
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Aus der FAZ:

‚..Am Mittwoch wurde außerdem bekannt, dass die Abgase, die Affen einatmen mussten, doch schädliche Auswirkungen hatten. Dies geht aus dem Abschlussbericht zu den Laborversuchen hervor, aus dem „Bild“-Zeitung zitiert. Die Versuche an den Affen waren im Auftrag der „Europäischen Forschungsvereinigung für Umwelt und Gesundheit im Transportsektor (EUGT)“, einem Lobbyverein mehrerer Autohersteller, durchgeführt worden. Ursprünglich sollte die Studie zeigen, wie stark die Schadstoffbelastung durch modernere Abgastechnik gesunken ist.

Das hat so offenbar nicht funktioniert. Laut dem Bericht mussten zehn Javaner-Affen vier Stunden lang die Abgase eines VW-Beetles, Baujahr 2013, und eines Ford-Pickups aus dem Jahr 1997 einatmen. Danach wurde den Affen ein Endoskop durch die Nase bis in die Lunge eingeführt, um sie zu untersuchen. Das Ergebnis: Die Abgase des neueren Modells waren für die Tiere weit schädlicher als die des alten Ford. Und das, obwohl der Beetle mit der gleichen Software ausgestattet war, die 2015 den Diesel-Skandal auslöste, sodass das Auto im Labor weniger Stickstoffoxid ausstieß als auf der Straße. ..‘

www.faz.net/aktuell/wirtschaft/diesel-af...-vw-abgase-doch-schaedlich-15425552.html

@twizand - Auch Lärm sollte protokolliert werden. Ich hatte mal den Sensor des Fablab Barcelona. Bosch hat da scheinbar einiges in der Pipeline.

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