Autonom - „Unicaragil“ vier Prototypen - RWTH

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10 Mär 2018 09:25 #145804 von klausz
Autonom - „Unicaragil“ vier Prototypen - RWTH
Es scheint an der RWTH in Aachen wird ‚viel Zukunft‘ entwickelt. Statt Kinder sollte im Artikel besser ‚Personen ohne eigenen Pkw/Führerschein‘ stehen.

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Forscher aus Aachen entwickeln selbstfahrendes Fahrzeug
Stand: 08.03.2018 | Lesedauer: 3 Minuten

Noch sind fahrerlose Autos Zukunftsmusik. Ein Forschungsprojekt soll die Grundlagen für den Bau automatisierter Fahrzeuge schaffen. Das könnte dann auch mal die Kinder abholen. Allein.
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Aber in den nächsten vier Jahren wollen sieben deutsche Universitäten mit der Wirtschaft ein elektrisches und automatisiertes Fahrzeug mit solchen Fähigkeiten entwickeln. Die Wissenschaft erreicht damit die letzte Stufe des autonomen Fahrens: Ein Fahrzeug, das kein Lenkrad mehr hat, weil es keinen Fahrer mehr braucht.

Herzstück ist der Rechner, der mit Sensoren des eigenen Fahrzeugs, Sensoren im Straßenraum und mit anderen Fahrzeugen vernetzt ist, wie das Institut für Kraftfahrzeuge (ika) an der RWTH Aachen am Donnerstag beim Projektstart mitteilte. Der Rechner mache sich dann mit den Daten ein Bild von der Verkehrssituation und reagiere – auch in sicherheitskritischen Situationen.

„Das Fahrzeug muss ohne menschliche Hilfe aus sicherheitskritischen Situationen immer in einen sicheren Zustand übergehen können“, sagte Gesamtkoordinator am ika, Professor Lutz Eckstein. In Situationen, wo das System keinen Ausweg findet – etwa wenn ein anderes Auto auf der Straße in zweiter Reihe parkt und eine durchgezogene Linie verbotenerweise überfahren werden müsste. In einer solchen Lage muss ein Fahrlotse in einem Leitstand entscheiden, was zu tun ist.

„Die Gestaltung eines sicheren Fahrens steht absolut im Vordergrund. Das ist Grundvoraussetzung für die Akzeptanz durch die Gesellschaft“, ist dem Wissenschaftler Eckstein klar. Nach der jüngsten Studie des Tüv Rheinland sind Autofahrer in Deutschland, China und den USA davon überzeugt, dass die Verkehrssicherheit bei zunehmender Automatisierung abnimmt.
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Wann ist ein Fahrzeug sicher? Nach 100 Millionen Testkilometern, die für ein automatisiertes Fahrzeug im Raum stehen? Die Wissenschaftler geben der Diskussion einen neuen Dreh: Die geplante Sicherheitstechnik besteht aus einzelnen Modulen, die immer wieder auf den neuesten Stand gebracht werden können, quasi wie ein Update auf einem Computer. Diese Komponenten müssten getestet werden und nicht das ganze Fahrzeug, so die Überzeugung.

Mit dem Projekt profiliert sich Aachen weiter als Standort für die Entwicklung von E-Mobilität: Hier wurde der elektrische Lieferwagen Streetscooter entwickelt, den die Post jetzt selbst für die eigenen Zusteller baut. Das ebenfalls in Aachen entwickelte Stadtauto e.Go soll im Mai in Serie gehen.

Am Ende des Forschungsprojekts „Unicaragil“ sollen vier Prototypen gebaut werden: Neben dem Familienhelfer ein Taxi, ein Lieferfahrzeug und ein Shuttle.‘

www.welt.de/regionales/nrw/article174336...n-selbstfahrendes-Fahrzeug.html#Comments

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Ohne Lenker, dann passen in die Twizy Fahrzeuggröße auch 3-4 Personen rein. Die Sitzbreite im Zug/Bus ist kleiner 50cm.

140-160km pro Akkuladung, und wie erreichen wir das?
Gemäß dem Motto: "Es ist mir egal ob die Katze schwarz oder weiß ist, Hauptsache sie fängt Mäuse." DENG

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